Zutaten & Qualität. Nicht „Premium“ – sondern prüfbar gut.
Gutes Hundefutter beginnt nicht beim Etikett-Design, sondern bei der Frage: Welche Rohstoffe kommen rein – und warum? Hier siehst du, wie wir Qualität denken: klar, logisch, nachvollziehbar.
Was wir unter „Qualität“ verstehen
- saubere Rohstoffe, die einen Zweck haben
- klare Zusammensetzung, die du prüfen kannst
- konsequente Standards statt wechselnder Ausreden
- Verträglichkeit im Fokus – nicht nur „viel Protein“
Merksatz: Qualität ist das, was dein Hund dauerhaft gut verträgt – nicht das, was am lautesten beworben wird.
Unsere Zutaten-Standards
A) Rohstoffklarheit
- Zutaten sind verständlich benannt
- Keine schwammigen Sammelbegriffe als Hauptbestandteil
B) Funktion vor Mode
- Jede Zutat hat einen Nutzen (Energie, Protein, Ballaststoffe, Mikronährstoffe)
- Kein „Trend-Zirkus“, wenn’s keinen Mehrwert bringt
C) Fokus: sensible Bäuche
- Rezepturen so gedacht, dass sie planbar sind
- Ziel: ruhiger Bauch, besseres Kotbild, weniger Stress im Napf
Qualitätsbausteine im Napf – so kannst du es bewerten
Proteinquelle (das Herzstück)
- Entscheidend ist nicht „viel“, sondern passend & verträglich
- Frage, die der Kunde verstehen muss: Woher kommt das Protein?
Fettqualität (Energie + Verträglichkeit)
- Fett ist nicht der Feind – es ist ein Energieträger
- Wichtiger Punkt: Quelle & Balance
Ballaststoffe (Darm-Management)
- Ballaststoffe können Kotbild und Darmruhe stark beeinflussen
- Entscheidend: Art und Menge – nicht „mehr ist besser“
Mini-Glossar
Proteinquelle: Zutat(en), die überwiegend Protein liefern.
Fettquelle: Zutat(en), die überwiegend Fett/Energie liefern.
Ballaststoffe: Unterstützen Darmfunktion/Kotkonsistenz (zu viel/zu wenig kann stören).
Sammelbegriff: Unpräzise Gruppierung – schlecht für Transparenz und Vergleichbarkeit.
FAQ
Was macht Zutaten „hochwertig“?
Nicht das Etikett – sondern Rohstoffklarheit, Funktion, konstante Qualität und gute Verträglichkeit.
Warum ist Klarheit bei Zutaten so wichtig?
Weil du nur so weißt, was dein Hund wirklich bekommt – und weil sensible Hunde auf Wechsel reagieren können.
Ist „Lebensmittelqualität“ automatisch besser?
Es ist ein Qualitätsanspruch – aber entscheidend ist, ob Rohstoffauswahl und Verarbeitung konsequent dazu passen.
Ist mehr Fleisch immer besser?
Nicht automatisch. Es muss zur Verträglichkeit und zum Hund passen – Qualität ist nicht nur „mehr“, sondern „passender“.
Warum sprechen wir so oft über Verträglichkeit?
Weil ein ruhiger Bauch der echte Qualitätscheck ist – alles andere ist Theorie.
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