Für sensible Bäuche. Damit der Napf nicht zum Stressfaktor wird.

Viele Hunde reagieren empfindlich: weicher Kot, Bauchgrummeln, häufiges Grasfressen, Blähungen oder wechselnder Appetit. Das ist selten „Zufall“ – meistens ist es Futterlogik, Konstanz und Verträglichkeit.

Bowells Packet wird geöffnet und der Hund darf schnüffeln

Woran du einen sensiblen Bauch erkennst

  • Wechselnde Kotkonsistenz (mal top, mal matschig)
  • Blähungen / Bauchgeräusche
  • Häufiges Grasfressen oder morgendliches Nüchtern-Erbrechen
  • Juckreiz/Ohren/Haut als Begleit-Thema (nicht immer, aber oft gekoppelt)
  • Unruhe nach dem Fressen oder „Bauch fest“
  • Schlechte Futterakzeptanz durch Übelkeit/Unwohlsein

Wichtig: Ein sensibler Bauch ist nicht „zimperlich“. Das ist ein Signal, dass irgendwas nicht passt.

Bowells Dackel vor Hundenahrung

Die 5 häufigsten Gründe

1) Zu viel Wechsel / zu wenig Konstanz

Heute so, morgen so – der Darm liebt keine Überraschungen.

2) Unklare Rohstoffe / Sammelbegriffe

Wenn die Rezeptur nicht klar ist, kann sich auch die Zusammensetzung ändern – und sensible Hunde merken das sofort.

3) „Zu reichhaltig“ oder unpassende Fettlogik

Manche Hunde kippen bei zu viel/zu schwerem Fett schnell weg.

4) Fütterungsfehler (Menge, Rhythmus, Snacks)

Viele kleine „Extras“ machen oft mehr kaputt als eine Zutat im Hauptfutter.

5) Stress & Alltag

Stress beeinflusst Verdauung massiv – und wird dann fälschlich nur dem Futter zugeschrieben.

Unsere Strategie für sensible Hunde

A) Klarheit im Napf

  • konkret benannte Zutaten
  • Rezeptur, die man nachvollziehen kann

B) Konstanz als Qualitätsmerkmal

  • Ziel: stabile Verträglichkeit, kein ständiges Herumdoktern

C) „Weniger ist oft mehr“

  • keine Zutaten-Show
  • Fokus auf funktionale Bausteine statt Trend-Mischmasch

D) Verträglichkeit vor „High Performance“

  • nicht maximal „reichhaltig“, sondern passend
  • damit der Bauch runterfährt
Bowells Hunde frist Futter aus Schale

Umstellung: So machst du’s richtig

Wenn der Hund sehr sensibel ist:

  • Tag 1–3: 75% alt / 25% neu
  • Tag 4–6: 50% / 50%
  • Tag 7–10: 25% / 75%
  • ab Tag 11: 100% neu

Wichtig während der Umstellung:

  • keine neuen Snacks testen
  • Kaukram & Leckerli reduzieren oder kurz pausieren
  • Futtermenge nicht „nach Gefühl“ erhöhen
  • immer Wasser verfügbar

Wenn du während der Umstellung 5 Baustellen gleichzeitig änderst, weißt du am Ende nicht, was geholfen hat.

Checkliste: Passt das Futter zu einem sensiblen Bauch?


☐ Zutaten sind klar und nicht schwammig

☐ Rezeptur wirkt einfach & logisch

☐ Du erkennst die Hauptproteinquelle sofort

☐ Fett wirkt nicht übertrieben reichhaltig

☐ Keine unnötige Zutaten-Show

☐ Du kannst es konstant füttern (ohne dauernd zu wechseln)

☐ Snacks sind in der Gesamtrechnung berücksichtigt

FAQ

Wie schnell sehe ich eine Verbesserung?

Oft innerhalb von 1–3 Wochen – echte Stabilität braucht manchmal länger, weil der Darm auf Konstanz reagiert.

Soll ich sofort die Sorte wechseln, wenn der Kot weich ist?

Nicht hektisch. Erst prüfen: Umstellung sauber? Snacks reduziert? Menge korrekt? Stress hoch? Dann strukturiert entscheiden.

Was ist mit Leckerli und Kauartikeln?

Bei sensiblen Hunden sind sie häufig der Hauptstörer. Für eine faire Bewertung: kurz reduzieren und dann gezielt testen.

Ist „getreidefrei“ automatisch besser?

Nein. Entscheidend ist Verträglichkeit und Rezeptur-Logik, nicht ein Schlagwort.

Kann Haut/Juckreiz mit dem Bauch zusammenhängen?

Kann – muss nicht. Oft spielt Verdauung bei Hautthemen mit rein, weil der Körper insgesamt „unter Strom“ steht.

Was, wenn mein Hund wirklich extrem sensibel ist?

Dann ist der Weg: Konstanz + Klarheit + saubere Umstellung und nicht „jede Woche was Neues“.

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