Ehrliche Deklaration. Damit du weißt, was im Napf landet.
Wenn es um Hundefutter geht, ist „klingt gut“ nicht genug. Du brauchst Klarheit: Was ist drin? Wie viel? Und warum? Genau dafür ist diese Seite da.
Deklaration lesen in 60 Sekunden
Schritt 1: Rohstoffe checken
Sind die Zutaten konkret benannt oder stehen da schwammige Sammelbegriffe?
Schritt 2: Anteile verstehen
Findest du Prozente/Anteile dort, wo es relevant ist – oder wird’s „schön formuliert“?
Schritt 3: Zusatzstoffe einordnen
Steht klar drin, was ergänzt wird und warum?
Merksatz: Gute Deklaration macht’s dir leicht – schlechte macht’s dir kompliziert.
Unsere Deklarations-Prinzipien
- Klar benannte Rohstoffe statt Nebelbegriffe
- Nachvollziehbare Rezeptur (Kunde kann’s lesen, ohne Lexikon)
- Keine Etiketten-Akrobatik – wir schreiben nicht „schön“, wir schreiben „klar“
- Zusätze transparent (wenn drin, dann sichtbar – kein Versteckspiel)
- Funktion vor Marketing (Zutat hat einen Zweck oder fliegt raus)
- Konsequente Qualitätssprache (kein Premium-Gelaber ohne Substanz)
- Prüfbarkeit (Kunde kann Rückfragen stellen und bekommt klare Antworten)
- Einfacher Vergleich (du kannst uns mit anderen Etiketten direkt vergleichen)
Checkliste: Erkennst du gutes Futter in 30 Sekunden?
- Zutaten sind konkret benannt (keine Sammelbecken)
- Die Hauptkomponenten sind logisch und wirken nicht zusammengewürfelt
- Es ist klar, was den Protein-/Fettanteil liefert
- Zusätze sind vollständig aufgeführt (nicht nur „Vitamine“)
- Keine „klingt toll“-Wörter ohne Inhalt
- Du verstehst die Deklaration beim ersten Lesen
Wenn du 3+ Haken nicht setzen kannst: Etikett ist eher Marketing als Transparenz.
Mini-Glossar
Zusammensetzung: Welche Rohstoffe im Futter sind.
Analytische Bestandteile: Nährwert-Analyse (Protein, Fett usw.).
Rohprotein: Gesamt-Protein (Quelle ist entscheidend, nicht nur die Zahl).
Rohfett: Fettanteil – wichtig für Energie und Verträglichkeit.
Rohasche: Mineralstoffanteil (zu hoch kann je nach Hund kritisch sein).
Rohfaser: Ballaststoffe – relevant für Kotbild & Darm.
Feuchtigkeit: Vor allem bei Nassfutter zentral, sonst vergleichst du falsch.
Sammelbegriffe: Unpräzise Gruppen-Begriffe – schlecht für Transparenz.
Deklaration: Das „Etikett-Protokoll“, das du prüfen kannst.
FAQ
Warum ist Deklaration so wichtig?
Weil du nur darüber wirklich beurteilen kannst, was dein Hund bekommt – nicht über Front-Labels.
Warum sind Sammelbegriffe problematisch?
Weil sie alles bedeuten können – und du nicht vergleichen kannst.
Ist „hoher Proteingehalt“ automatisch gut?
Nein. Entscheidend ist: Woher kommt das Protein und wie verträglich ist es für deinen Hund.
Warum ist das für sensible Bäuche besonders relevant?
Weil Unklarheit oft bedeutet: wechselnde Rohstoffe/Quellen – und genau das ist bei sensiblen Hunden ein Risiko.
Sind Zusatzstoffe grundsätzlich schlecht?
Nein. Aber sie müssen klar benannt und sinnvoll sein.
Warum wirkt manches Etikett so „kompliziert“?
Weil kompliziert oft hilft, Unklarheit zu verstecken. Gute Deklaration ist verständlich.
Was, wenn ich eine Zutat nicht verstehe?
Dann frag nach. Transparenz heißt: du bekommst eine klare Antwort.
Kann ich Bowell’s mit anderem Futter vergleichen?
Ja – genau dafür ist klare Deklaration da.
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